Andreas Bulgaropulos wurde 1965 als Sohn griechisch-deutscher Eltern in Frankfurt am Main geboren. Ab 1982 spielte er Gitarre bei einer Thrash Metal Band, beendete 1989 seine Ausbildung zum Zahntechniker und machte auf professioneller Basis Musik bis 1998.

In Berlin arbeitete er anschließend als Songtexter und begann mit dem Schreiben eines Science-Fiction-Romans, entdeckte dabei sein Wissenschaftsinteresse und verschmolz Fakt, Fantasie und eine Dosis Philosophie, um eine tiefgründige Romanwelt zu erschaffen. 2009 veröffentlichte er »EBQUIZEON – Die Welt hinter der Welt« über eine On-Demand-Druckerei, 2012 nochmals als erweitertes eBook in fünf Teilen (nur für Amazon Kindle) und schließlich 2018 als überarbeitetes Komplett-eBook für alle Systeme.

2013 publizierte er aufgrund einer spontanen Idee die Kobold-Kindergeschichte »PENNYFLAX und der Hexenmeister vom Feuerberg«, die sich zwar an ein 7 bis12-jähriges Publikum richtet, aber auch den erwachsenen (Vor)Leser durch ihren wortwitzreichen Humor unterhalten möchte. Hierbei ließ er sich von Terry Pratchett, Tolkien, dem »Großen Buch der Geister« und »Die Wichtelsteiner« inspirieren. Das Werk erschien als eBook in allen Formaten und für alle Systeme.

Mit »PENNYFLAX und die Rache des Hexenmeisters« (9 bis 14 Jahre) veröffentlichte er 2015 den zweiten Teil seines Kinder-eBook-Romans und tobte sich darin mit einer doppelt so umfangreichen Geschichte, noch skurrileren Figuren und Wortwitz-Szenarien aus. Wiederum sollen auch Erwachsene ihr Vergnügen an dem Fantasy-Kinderbuch haben, das seinen Schwerpunkt auf Freundschaft und Völkerverständigung legt.

In Arbeit befindet sich ein dritter Pennyflax-Teil, dessen Geschichte auf dem Mond angesiedelt ist und die Protagonisten in ihr größtes und folgenschwerstes Abenteuer stürzt. Ebenso erwägt der Autor eine Fortsetzung seines Ebquizeon-SciFi-Romans.

 

Wie EBQUIZEON entstand und wie ich selbst meine Arbeit sehe:

Mein Roman hat in seiner aktuellen Version einen langen Weg hinter sich und begleitet mich in seinen Grundzügen seit dem Jahr 2003. Eigentlich kamen mir die ersten Ideen bereits 2001, doch bis ich ernsthaft mit der Schreibarbeit begann, musste ich mir zunächst über meine künstlerischen Ambitionen klarwerden. Da ich vorher jahrelang professionell Musik gemacht und in drei Bands gespielt hatte, stand mir Anfang der Nullerjahre der Sinn nach etwas Neuem, bei dem ich die Grenzen meiner Fantasie ausloten konnte. So entschied ich mich, eine durchdachte, tiefsinnige und spannende Science-Fiction-Geschichte zu erzählen, komme was da wolle. Ich hatte nur nicht mit meinem Perfektionismus und einem solchen Aufwand gerechnet!

Klar war für mich von Anfang an, dass die Handlung auf dem Mond angesiedelt sein sollte, der seit Kindheitstagen eine geradezu magische Faszination auf mich ausübt und Schauplatz meiner 70er Lieblingsserien UFO und Mondbasis Alpha 1 war. Stark inspiriert hatten mich außerdem der Kinofilm »Tron« (1982), das PC-Spiel »System Shock« (1994) sowie die Romane: John Shirley »Rebellion der Stadt« (1980, City Come A-Walkin’) — H.P. Lovecraft »Die Traumfahrt zum unbekannten Kadath« (1970) — Philip K. Dick »Ubik« (1969) + »Die drei Stigmata des Palmer Eldrich« (1964) — und Philip José Farmer »Die Welt der tausend Ebenen« (1965).

Nachdem ich zu Beginn einen Mount Everest an Ideen bewältigen musste, der mich beinahe meine Motivation kostete, strukturierte ich mich, wog alle Einfälle auf ihren Wert ab und tauchte mit Begeisterung in die Wissenschaftsfelder der Quanten- und Astrophysik ein. Mai 2009 hatte ich endlich mein 550-seitiges Werk fertiggestellt, zufälligerweise im 40sten Jubiläumsjahr der Mondlandung. Ich veröffentlichte es in physischer Form samt ISB-Nummer über eine On-Demand-Druckerei, verzichtete aber aufgrund des hohen Herstellungs- und Verkaufspreises von 27,95 Euro auf jeglichen Eigengewinn, damit das Preis-/Leistungsverhältnis für den Debütroman eines Newcomers nicht völlig aus den Fugen geriet. Im Anschluss an einige freundliche Rezensionen und dem Werben meinerseits in SciFi-Foren, fanden wenigsten ein paar Exemplare ihre Abnehmer, doch die Gelegenheit, ein breiteres Publikum zu erreichen, bot sich mir erst, als sich das eBook-Format etablierte.

Zunächst aber, Mitte 2011, nahm ich eine professionelle Autorenberatung in Form einer Manuskriptanalyse und Schreibwerkstatt in Anspruch, weil mir klar war, dass ich als Autodidakt die Theorie des Schreibhandwerks bis dahin vernachlässigt hatte. Diese Fortbildungskurse erweiterten meinen Horizont, ebenso wie Fachliteratur zum Thema Erzähltechniken.

2012 brachte ich das Wissen zum Einsatz, indem ich wichtige Aspekte der Geschichte ausbaute, Fehler beseitigte und Ebquizeon in fünf Teile zu je 120 Seiten aufteilte, um es als eBook im Laufe mehrerer Monate für den Kindle eReader zu publizieren. Dank des neuen Leseformats und wesentlich günstigeren Preises stieg die Nachfrage, was sicherlich auch mit dem Bewerben des Romans durch das Verteilen von Flyern zusammenhing.

Mittlerweile hatte ich an einer Fortsetzung gearbeitet, schmiss aber 2013 alles hin, weil meine endlosen Bemühungen um Literaturstipendien, Anfragen bei Agenturen und Verlagen nicht fruchteten. Zu der Zeit wollte ich gerne wieder etwas Unkompliziertes frei Schnauze erschaffen, und nach einigen begonnenen Projekten gewann ich durch die Pennyflax-Kinderromane (2013 + 2015, pennyflax.de) die Freude am Schreiben zurück.

Und nun, Anfang 2018, veröffentliche ich Ebquizeon als überarbeitete Komplettversion der 2012 erschienenen fünf Einzelteile, diesmal für alle eBook-Formate und Systeme. Inzwischen habe ich genug Abstand zur Komplexität der Geschichte gewonnen, dass ich mir vorstellen kann, die Materie erneut aufzurollen. Ob das aber reicht, um eine Fortsetzung auf die Beine zu stellen, möchte ich nicht versprechen. Immerhin, begonnen hatte ich ja damals bereits …

Teilen Sie, geschätzter Leser, mir gerne Ihre Meinung dazu mit.

Unter info@ebquizeon.de bin ich ebenso für Anregungen, konstruktive Kritik und Lob dankbar, genau wie für eine kurze Bewertung meines Romans auf dem Portal, auf dem Sie ihn erworben haben.